Bei einer empfindlichen Haut ist die Hautbarriere gestört. Das begünstigt Hautirritationen und -infektionen. Jetzt können die Abwehrkraft und die natürliche Barriere der Haut wieder stabilisiert werden. Speziell für die Kombination aus Pflanzenölen und Urea (1) ist in einer placebokontrollierten Studie nachgewiesen worden, dass sie die natürliche Abwehrkraft der Haut unterstützen kann.

Die Kombination aus speziellen Pflanzenölen und Urea stärkt die empfindliche Haut

 

Zwar sind die Ursachen von empfindlicher Haut nicht endgültig geklärt, aber die zunehmende Belastung der Hautoberfläche durch Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte, Staub, UV-Licht und Tabakrauch spielen eine große Rolle. Die oberste Schicht der Haut schützt den Körper vor Austrocknung, Krankheitserregern und Umweltschadstoffen. Die Schutzfunktionen der Haut können aber nur erhalten werden, wenn ihre Kernkomponenten, die Hornschicht mit den dazugehörenden Proteinen und der Säureschutzmantel mit einem pH-Wert von 5,5, intakt sind.Ist diese Barrierefunktion gestört, kann es zum Beispiel zu verschiedenartigen Hautreizungen kommen, die als Überempfindlichkeit wahrgenommen werden. Bei Barrierestörungen wird die Haut durchlässiger und es dringen vermehrt Substanzen ein, deshalb reagieren Menschen mit sensibler Haut oft sehr empfindlich auf Umweltfaktoren wie Heizungsluft, Sonnenbestrahlung oder bestimmte Inhaltsstoffe von Hautpflegemitteln, wie zum Beispiel Duftstoffe und Konservierungsmittel.Gruppenbild__Sensitive_Balance_1.jpg

 

 

Dagegen können Pflegemittel mit speziellen Kombinationen, beispielsweise aus Pflanzenölen und Urea, helfen. Denn diese unterstützen die Hautbarriere und stärken die natürliche Abwehrkraft der Haut.

Hauteigene Antibiotika schützen vor Infektionen

Pflanzen, Tiere und Menschen produzieren körpereigene antimikrobielle Peptide (AMP). Diese antimikrobiellen Peptide, wie das Defensin und das Catelicidin, sind als natürliche Abwehr gemeinsam mit der intakten Hautbarriere und dem Säureschutzmantel der Haut verantwortlich für deren Schutz gegen Infektionen. Defensine beispielsweise können grampositive und -negative Bakterien, Pilze, umhüllte Viren und Protozoen abtöten. Sie zählen zum angeborenen („unspezifischen“) Immunsystem und werden in Epithelzellen verschiedener Organe und in Granulozyten gebildet. 

Placebokontrollierte Studie weist nach: Die Wirkstoffkombination aus Urea und Pflanzenölen verbessert die Bildung antimikrobieller Peptide

In einer placebokontrollierten Studie (2) wurde für die in frei Sensitive Balance enthaltene Kombination aus Urea und Pflanzenölen nachgewiesen, dass das antimikrobielle Peptid Defensin gegenüber der Anwendung einer wirkstofffreien Placebocreme statistisch signifikant um das 1,6-Fache aufreguliert wird. Auch ein Vergleich der Dichte der gebundenen Antikörper ergab eine Erhöhung nach Behandlung mit der aktiven Creme um das 1,4- bis 1,5-Fache im Vergleich zum Placebo. 


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Immunhistochemischer Nachweis von hBD-2: Erhöhung der Expression des antimikrobiellen Peptids hBD-2 nach 14-tägiger Behandlung mit der Testcreme. Entnommene Hautproben wurden zusätzlich eingefärbt, so dass die veränderte Verteilung der Peptide im Hautgewebe sichtbar wurde.

 

Oben: Schnitt durch das placebo-behandelte Areal.   
 

 

 

 

Unten: Schnitt durch das mit der Testcreme behandelte Areal: Die Färbung ist deutlich verstärkt und die hBD-2 exprimierenden Hautzellen werden auch in tieferen epidermalen Schichten gefunden.

 

 

 

Die Abbildung zeigt ein typisches Vergleichsfoto aus den beiden Biopsien eines Probanden. In der Anfärbung wird das verstärkte Auftreten antimikrobiellen Peptids in der Epidermis deutlich sichtbar, während die Färbung in den tieferen Schichten der Haut praktisch nicht verändert ist. Dies entspricht einer lokalen Aktivierung der Defensin-Expression in den obersten Hautschichten. Die Studie weist darauf hin, dass die spezielle Kombination aus Urea und Pflanzenölen die Applikation der Testcreme nicht nur auf der Hautoberfläche wirkt, sondern auch tiefer in die Zellregulation eingreifende Effekte hervorrufen kann.   

(1) In frei®Sensitive Balance. (2) A. Marini, S. Grether-Beck, et al.: J Topische Applikation einer Creme mit Urea und Pflanzenölen. Verbesserung der dermalen Lipidsynthese und der Genexpression von Barrieremarkern. Zur Publikation eingereicht.

 


Alle Fotos (sofern nicht anders gekennzeichnet) können zur kostenfreien Veröffentlichung heruntergeladen werden. Abdruck honorarfrei bei Quellenangabe frei-HautforschungsInstitut

Dieser Artikel mit der SuperID bw2 findet sich auch in der PDF-Datei der HautReport-Ausgabe 2011-Mai/Juni (SuperID: VY2 )