Aktuelle Umfrage: Jede zweite deutsche Frau klagt über Unverträglichkeiten
Während bei den „echten“ Allergien auch im Allergietest eine in gewisser Weise krankmachende Steigerung von natürlichen Immunfunktionen nachzuweisen ist, gibt es immer mehr Menschen, die über „Unverträglichkeiten“ klagen, ohne dass der Test eine allergieauslösende Substanz identifiziert.
Der Unterschied zwischen echter und unechter Allergie
Echte Allergien liegen „in der Familie“, denn die Veranlagung dazu ist vererbbar. Das höchste Risiko besteht, wenn beide Eltern Allergiker sind, dann beträgt die Wahrscheinlichkeit 60 Prozent, dass auch das Kind eine Allergie entwickeln wird. Ist ein Geschwister allergisch, liegt das Risiko bei 25-35 Prozent. Sind innerhalb der Familie keine Allergien bekannt und gibt es auch keine Anzeichen von allergischen Reaktionen in der persönlichen Krankengeschichte, liegt die Wahrscheinlichkeit, eine Allergie zu entwickeln, immerhin noch bei 5-15 Prozent.
Allergien sind bei Frauen häufiger als bei Männern
Laut einer neuen Umfrage des frei HautforschungsInstituts klagt in Deutschland fast jede zweite Frau über Unverträglichkeiten. An der Spitze der „Hitliste“ steht mit 20,7 Prozent der Nennungen die Pollenallergie mit Heuschnupfen und anderen Folgen wie Reizungen der Bindehaut des Auges. Bereits an zweiter Stelle folgt mit 16,1 Prozent die Unverträglichkeit von Inhaltsstoffen in Hautpflegeprodukten. Im Anschluss folgt mit 14,7 Prozent der Nennungen die Nickelallergie. Die Duftstoffallergie war in dieser repräsentativen Umfrage an 1000 Frauen ab 14 Jahren mit 9,7 Prozent im Vergleich zu anderen Auslösern wie Hausstaub oder Tierhaaren relativ selten.
Aufgrund der Häufung von allergischen Reaktionen – gerade im Bereich Hautpflege – wird die sorgfältige Auswahl von Rohstoffen und die überschaubare Verwendung von Inhaltsstoffen immer wichtiger, da das Allergierisiko mit der Anzahl der unterschiedlichen Inhaltsstoffe steigt.
Die häufigsten Auslöser für eine Allergie
An der Spitze der „Hitliste“ steht mit 20,7 Prozent der Nennungendie Pollenallergie mit Heuschnupfen. Bereits an zweiter Stelle folgt mit 16,1 Prozent die Unverträglichkeit von Hautpflegeprodukten.
Alle Fotos (sofern nicht anders gekennzeichnet) können zur kostenfreien Veröffentlichung heruntergeladen werden. Abdruck honorarfrei bei Quellenangabe frei-HautforschungsInstitut
Dieser Artikel mit der SuperID 6r2 findet sich auch in der PDF-Datei der HautReport-Ausgabe 2010 Januar / Februar (SuperID: 8R2 )

