Wirkstoffe unter der Lupe:

Vitamin E in der Kosmetik – sicher und wirksam

Vitamin E hat sich in den letzten Jahren zum "Aspirin" unter den Vitaminen entwickelt. Seit der Entdeckung des Vitamins im Jahr 1922 wurden unzählige positive Wirkungen beschrieben. In der Kosmetik wird vor allem Alpha-Tocopherol oder sein Ester, das Alpha-Tocopheryl, eingesetzt. Beide werden gut von der Haut aufgenommen, Tocopheryl scheint jedoch weniger oxidationsempfindlich und damit stabiler zu sein.

Experten-Kolumne:

Zupfen-Rasieren-Peelen: Wie die Haut Enthaarungsstrapazen besser übersteht

Bald ist es wieder so weit – warme Temperaturen verleiten dazu, mehr Haut zu zeigen. Doch was dabei an Haaren zum Vorschein kommt, ist manchmal nicht sehr attraktiv. Deshalb greifen immer mehr deutsche Frauen und Männer zu Rasierer & Co., um die lästigen Härchen loszuwerden. Damit die glatte Haut nicht mit Reizungen erkauft werden muss, ist beruhigende und milde Pflege gefragt. Die Dermatologin und Schönheitsexpertin Dr. Marion Krakor aus Leipzig verriet dem HAUTREPORT die wichtigsten Tricks, um Rötungen und Irritationen zu vermeiden.

Dr. Marion Krakor, Dermatologin aus Leipzig

www.hautarztpraxis-krakor.de

Kurz und fündig:

Neues Forschungsergebnis: Raucher neigen vermehrt zu Handekzemen (1)

Wer raucht, schadet seiner Gesundheit und seiner Schönheit noch mehr als bisher angenommen. Es gibt fast kein Organ, das nicht unter dem übermäßigen Tabakgenuss leidet. Besonders augenscheinlich wird das an der Haut, die bei Rauchern und Raucherinnen mehr Falten aufweist und weniger elastisch ist. Außerdem zeigt meist schon die Gesichtsfarbe den regelmäßigen Nikotingenuss an.

Consumer Report:

Enthaarung liegt im Trend: Jede zweite deutsche Frau tut es

Wenn die Temperaturen steigen und kurze Röcke, Hosen und Bademode angesagt sind, kommen sie wieder zum Vorschein, die Stoppeln an Armen, Beinen und intimeren Stellen. Verständlich, dass das viele Betroffene aktiv werden lässt, denn der aktuelle Trend verlangt unbehaarte, glatte Haut. Der HAUTREPORT wollte jetzt wissen, wie viele deutsche Frauen und Männer diesem Trend folgen, und fragte zusätzlich, welche Stellen denn am häufigsten enthaart werden.(1)

Wirkstoffe unter der Lupe:

Farnesol - ein Naturstoff mit erstaunlichen Eigenschaften

Farnesol ist ein Sesquiterpen- alkohol, der in vielen ätherischen Ölen enthalten ist, wie zum Beispiel in Moschuskernöl, Orangen-, Linden- und Rosenblütenöl. Der Duft erinnert an Maiglöckchen. Aus diesem Grund wird Farnesol auch als Duftstoffkomponente in Parfums und Cremes mit lieblicher Note eingesetzt, aber Farnesol hat nicht nur duftgebende, sondern weitere erstaunliche Eigenschaften: Bei manchen Insekten wirkt es beispielsweise als Pheromon, also als Sexuallockstoff.

Experten-Kolumne:

Was kann Hautpflege aus der Apotheke leisten?

Hautprobleme haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die Betroffenen versorgen sich oft mit Hautpflegeprodukten aus der Apotheke – entweder sind die Präparate vom Arzt verordnet bzw. empfohlen worden oder aber sie wurden aufgrund der fachkundigen Beratung in der Apotheke eingekauft. Laut einer Umfrage des frei HautforschungsInstituts (1) würde jeder zweite Betroffene sich bei Problemen mit der Haut an die Apotheke wenden. Warum Patienten mit Hautproblemen in der Apotheke so gut aufgehoben sind, erläutert Dr. Hartmut Neufang, Apotheker aus Nürnberg.

Forschungsbericht:

Anti-Hornhautformel mit Salicylsäure glättet raue Füße

Jeder fünfte Bundesbürger neigt zu trockener Haut (Xerodermie). Davon sind nicht nur Gesicht und Körper, sondern auch die Füße betroffen. Die Haut wird dort sehr rau und schuppig, weil ihr u. a. feuchtigkeitsbindende Substanzen fehlen. Begünstigt durch modische Schuhe machen sich zusätzlich schnell unschöne Druckstellen, Hornhaut und raue Fersen breit. Dabei haben die Füße eine Extraportion Aufmerksamkeit verdient – schließlich tragen sie uns täglich viele tausend Schritte weit und sind großen Belastungen ausgesetzt.

Kurz und fündig:

Aktuelle Studie zeigt: Stress verschlimmert Neurodermitis

Neurodermitis hat vielfältige Ursachen. Welche Rolle Stressreaktionen bzw. das vegetative Nervensystem bei der Entwicklung von Neurodermitisschüben spielen, haben jetzt Forscher von der Wake Forest University in Winston-Salem, North Carolina, in einer Studie untersucht.(1)

Consumer Report:

Welche Anti-Aging-Methoden sind am bekanntesten?

Schöne, faltenlose Haut voller Spannkraft und Vitalität, ohne Pigmentstörungen, Unreinheiten oder Irritationen – außer der fleißigen Verwendung von Pflegecremes gibt es inzwischen viele sogenannte "minimal invasive" Methoden, die z. B. in der dermatologischen Praxis durchgeführt werden. Der Hautreport hat 1.050 Frauen und Männer ab 14 Jahren gefragt, welche dieser Maßnahmen sie denn kennen.

Wirkstoffe unter der Lupe:

Glycerin in Pflegeprodukten: besser als sein Ruf

Glycerin wird seit Langem und in großem Umfang in der Hautpflege eingesetzt. Schon unsere Großmütter schworen auf seine hautglättende Wirkung. Leider kam Glycerin in der Vergangenheit völlig zu Unrecht in Verruf, da es nicht immer in geeigneten Emulsionssystemen verwendet wurde. Gerade bei dieser Substanz ist jedoch die Zusammensetzung der Creme und die Emulsionsgrundlage entscheidend für die Wirkung.

Forschungsbericht:

Die natürliche Abwehr der Haut - wie antimikrobielle Peptide die Haut schützen

Die Haut ist als Barriere gegen Umwelteinflüsse und Schädigungen das Organ, das uns vor Einflüssen von außen schützt. Die Hautbarriere umfasst einerseits die physikalische Barriere, die aus kernlosen Hornzellen besteht. Diese sind in eine Lipidmatrix eingebettet und durch Peptide, die als biologischer "Kleber" funktionieren, fest miteinander verbunden. Andererseits wird diese klassische "Ziegelsteinmauer" speziell durch den schützenden, leicht sauren Haut-pH-Wert von 5,5 vervollständigt. Antimikrobielle Peptide (AMP) bilden einen chemischen Schutzwall.