Experten-Kolumne:

Die besten Pflegestrategien für die warme Jahreszeit

Der HAUTREPORT sprach mit Professor Dr. med. Eberhard Paul über die besten Strategien gegen Sonnenfalten und Hautschäden. Professor Paul war Chefarzt an der Hautklinik Nürnberg und ist seit 2008 in seiner Privatpraxis dermatologisch tätig. Er verfasste mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen und hielt über 500 Vorträge vorwiegend zum Thema Hautkrebsvorsorge. Seine Forschungsschwerpunkte legten die Basis für die heute allgemein anerkannte Hautkrebsvorsorgeuntersuchung. Für seine Arbeit erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz.

Forschungsbericht:

Öle verbessern die Hautfeuchtigkeit und stabilisieren die Barriere

In einer aktuellen Publikation (1) der Fachzeitschrift COSSMA wurden jetzt Studien vorgestellt, in denen die Hautpenetration und die okklusiven Eigenschaften von Pflanzenölen und Paraffinöl verglichen wurden. Für alle Öle zeigte sich, dass die Eindringtiefe bis in die oberen Zelllagen der Hornschicht reicht, sie verbessern so wirksam das Feuchthaltevermögen der Haut.

Kurz und fündig:

Vitamin D und Lichtschutz: Keine Synthesehemmung unter Alltagsbedingungen

Chemische und physikalische Lichtschutzfilter können die Folgen der steigenden UV-Belastung reduzieren.

Consumer Report:

Fit durch den Sommer - so stärken die Deutschen ihre Abwehrkraft

Bei Sonnenschein und milder Luft denkt niemand an Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder andere Infektionen. Dabei sind im Sommer grippale Infekte gar nicht selten. Die Ursache dafür ist die gleiche wie im Winter – ein geschwächtes Immunsystem.

Wirkstoffe unter der Lupe:

Phytosterole in der Kosmetik - doppelt wirksam für anspruchsvolle Haut

Phytosterole sind im Pflanzenreich weit verbreitet und kommen zum Beispiel in Sonnenblumenkernen und Sesamsaaten, aber auch in Raps und Soja vor. Die Verbindungen sind im weiteren Sinne mit Cholesterin verwandt und ihre therapeutischen Wirkungen reichen von Entzündungshemmung bis zur Hemmung der Cholesterinaufnahme im Darm. Deshalb sollen phytosterolreiche Nahrungsmittel auch bei hohen Cholesterinwerten günstig sein. In der Kosmetik wurden die Pflanzenstoffe bisher vor allem als Wirkstoff für trockene Haut verwendet. Neue Studien zeigen jedoch zusätzliche Anti-Aging-Eigenschaften – die Phytosterole wurden deshalb jetzt in die aktuelle Leitlinie "Dermokosmetika gegen Hautalterung" der Gesellschaft für Dermopharmazie (1) aufgenommen. Die Leitlinie wurde auf der Jahrestagung der GD in Berlin am 1. März 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Experten-Kolumne:

So bleibt empfindliche Haut auch im Sommer schön

Wärme und Sonne tun unserer Seele gut, können aber die Haut in der warmen Jahreszeit ganz schön strapazieren. Gerade sensible Haut reagiert oft mit Rötungen und Reizungen auf die intensivere UV- Strahlung und die höheren Temperaturen. Wer jetzt glaubt, die Verwendung einer Sonnencreme ist ausreichend, irrt sich. Auch die tägliche Hautpflege muss im Sommer an die besonderen Belastungen durch Hitze und Sonne angepasst werden. Der HAUTREPORT sprach mit Dr. Hartmut Neufang, Leiter Forschung und Entwicklung von frei Apothekenkosmetik, was man bei der Pflege jetzt ändern muss.

Forschungsbericht:

Überzeugt in der Anwendung: frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme

frei Apothekenkosmetik hat mit frei SENSITIVE BALANCE eine Pflegelinie entwickelt, die mit ihren Wirkstoffkombinationen die hauteigenen Abwehrkräfte unterstützt, Irritationen lindert und das individuelle Gleichgewicht empfindlicher Haut erhält. In einer placebokontrollierten Studie (1) wurde nachgewiesen, dass die spezielle Rezeptur von frei SENSITIVE BALANCE die Produktion von antimikrobiellen Peptiden in der Haut anregt und die Hautbarriere gestärkt wird. Die gute Pflegewirkung wurde jetzt in einem Anwendungstest mit 30 Frauen in der dermatologischen Praxis bestätigt.

Kurz und fündig:

Neue Studie stellt Allergieschutz durch Stillen in Frage

Aktuelle Studienergebnisse der ISAAC Studie (1)konnten zumindest für Neurodermitis keine Schutzwirkung der Muttermilch belegen. In die multinationale Studie wurden insgesamt 51 119 Schulkinder im Alter von acht bis zwölf Jahren aus 21 Ländern aufgenommen.

Consumer Report:

Infoquelle für Hautpflege: Zeitschriften und Beratung in der Apotheken

Schon 2008 stellte das Institut Allensbach in einer Studie fest, dass klassische Medien wie Zeitschriften und Zeitungen als Informationsquelle immer weniger wichtig werden, während das Internet an Bedeutung gewinnt.(1) Dieser Trend setzt sich fort, will man der Berichterstattung glauben. Das frei HautforschungsInstitut wollte jetzt wissen, ob das auch für Informationen zur Kosmetik gilt und hat in einer repräsentativen Studie 1022 deutsche Frauen befragt, woher sie ihre Informationen zur Hautpflege erhalten.

Wirkstoffe unter der Lupe:

Neuer Aknewirkstoff verbessert den Hautzustand

Akne und unreine Haut sind ein häufiges Hautproblem vor allem von jüngeren Männern und Frauen. Für diesen Hauttyp geeignete Pflegeprodukte zielen mit ihren Wirkstoffen zum einen auf eine Verminderung des Hautfettgehalts ab, zum anderen soll die bakterielle Besiedelung, die zur Bildung der Aknepusteln führt, reduziert werden.

Experten-Kolumne:

Cellulitebehandlung durch Massagen mit einem Wirkstofföl

Cellulite ist ein typisch weibliches Schönheitsproblem, das auch jüngere und schlanke Frauen betrifft. Das wellige Hautprofil, das an eine Orange erinnert, trägt seit 1920 den Namen Cellulite und stört vor allem im Frühjahr und Sommer, wenn die Kleidung mehr Haut zeigt. Viele Hautpflegetipps und Behandlungsmethoden versprechen Hilfe. Jetzt gibt es neue Studienergebnisse über die Wirkung von Massagen, die oft ein fester Bestandteil eines Anticelluliteprogrammes sind. Der HAUTREPORT sprach mit dem Apotheker Dr. Hartmut Neufang, warum Massage bei Cellulite wirkt.

Forschungsbericht:

Pigmentstörungen: Cremes mit Multivitaminen helfen

Pigmentierungsstörungen der Haut sind häufig und werden mit sehr vielen verschiedenen bleichenden Pflegeprodukten behandelt. Unter anderem kommen Vitamin C, Hydrochinon, Kojic-Säure, Arbutin und Vitamin-A-Säure als aufhellende Wirkstoffe zum Einsatz. Die Wirkung ist dabei sowohl von der Lokalisation der Pigmentstörung abhängig als auch von der Wirkstoffkonzentration.